Marina Bär

Selbstleuchten

Inspiration Motivation Begleitung

 

Marina Bär

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In Kontakt gehen und tiefer verbinden

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Die Fähigkeit, in Kontakt zu gehen, ist nicht nur Voraussetzung für ein erfülltes Leben, sondern auch ein wertvolles Instrument, um das eigene Wesen besser kennenzulernen. Wer sich selbst näherkommen und dabei innere Schätze erkunden will, tut gut daran, diesem Thema Aufmerksamkeit zu schenken.

Der aktuelle Beitrag ist für Menschen, die sich auf dem Weg zu sich selbst befinden. Willst du Erkenntnisse, die mir mein Weg geschenkt hat, als Impulse für die eigene Entwicklung nutzen? Dann lohnt sich das Weiterlesen.

Es beginnt damit, worum es beim in Kontakt sein grundsätzlich geht und welche Einstellung uns dabei unterstützt. Ich berichte von der Wichtigkeit, das Getrenntsein ebenso willkommen zu heissen. Bleibt die Frage zu klären, womit wir uns tiefer verbinden und wie wir erkennen, was das ist. Zu guter Letzt beziehe ich die Sichtweise der Seele mit ein. Nach all dem zeigt sich klar, dass wir nur in die eigene Kraft hineinwachsen können, wenn wir bereit sind, ganz mit uns selbst in Kontakt zu sein.

 

Sich dem in Kontakt sein hingeben

Viele beschränken Kontakt auf den Umgang mit anderen Menschen. Schlussendlich funktioniert es mit allem: Mit Gegenständen, Pflanzen, Tieren, Verhaltensmustern, Naturelementen, Ideen, Gefühlen, Träumen, Fantasiewesen, Gedanken, persönlichen Anteilen, mit dem Körper, der Seele, echt mit jeder erdenklichen Vorstellung oder Realität.

Sobald eine Verbindung steht, können wir uns neben dem Beobachten durch ein inneres oder tatsächliches Zwiegespräch vertiefend einlassen. Dabei helfen uns unsere Sinne: Wie nehme ich mich selbst oder das andere wahr? Ebenso lässt sich erforschen, was das Wahrgenommene mit uns macht. Wie fühlen wir uns damit? Je mehr Raum wir diesem Prozess schenken, umso tiefer tauchen wir ein. Dadurch wächst auch der Kontakt.

Es braucht eine klare Absicht, gefolgt von entsprechendem Handeln. Wenn diesem Handeln kein klarer Fokus zugrunde liegt, schweifen wir schnell ab. Multitasking ist zwar eine interessante Fähigkeit, sie dient dem in Kontakt sein jedoch nicht. Hierfür würde folgendes Prinzip besser passen: Die Aufmerksamkeit fokussiert einsetzen. Eins nach dem anderen tun. Und das am besten schön langsam.

Es geht darum, tief ins Hier und Jetzt einzutauchen und dem, was sich gerade zeigt, gebührend Raum zu schenken. Sich bewusst Zeit zu nehmen für die Dinge, an denen wir sonst unachtsam vorbeihuschen. In liebevoller Neugierde, mit ganzer Wachheit sich jemandem oder etwas hingeben. Dort entsteht Kontakt, dort schlummert die Erfüllung, nach der wir uns sehnen. Hier finden wir Antworten.

 

Erlauben als Voraussetzung für einen tieferen Kontakt

Bevor es weitergeht, möchte ich verdeutlichen, dass du das getrennt Sein, das außer dir Sein oder Oberflächlichkeiten umarmen darfst. Solche Erfahrungen dienen unserem Wachstum. Du darfst bewundernd auf dich selbst schauen und dich ehren für genau die Erfahrung, die du gerade durchläufst. Nicht wegrennen und ablenken, nicht verurteilen oder dir etwas vormachen. Sondern erlauben und umarmen, was du bist, was du erlebst und was du daraus machst. Egal, was es ist.

Alles darf sein: Lass uns anschauen, was da ist. Lass uns fühlen, was das Leben in uns auslöst. Lass uns all dem, was wir dabei entdecken, einen Ausdruck geben. Alles ist willkommen. Wir dürfen darüber sprechen, was uns bewegt. Wir dürfen in Kontakt sein mit dem, was ist, ohne es zu verändern und ohne etwas damit zu machen. Mehr braucht es nicht.

 

Was uns daran hindert, in Kontakt zu gehen

An die erste Stelle setze ich den Seelenwunsch, die Erfahrung des nicht-in-Kontakt-Seins, des getrennt Seins, machen zu wollen. Daraus ergeben sich all die Wege, welche jeder individuell beschreitet, wobei das Ego eine Schlüsselrolle spielt.

Wenn wir ein verstandesgeprägtes Leben führen, das sich der Logik verpflichtet, dann gibt es für vertieftes Einlassen meistens keinen Platz. Oft erhalten Gefühle und Empfindungen keinen Raum, sie werden ausgeblendet.

Dasselbe gilt für permanentes sich aus-dem-Hier-und-Jetzt Denken. In diesen Fällen schwirren wir irgendwo in der Gedankenwelt und blenden sinnliches Erleben aus. Was andere Wesen, unser Körper oder die Seele uns mitteilen, dringt nicht zu uns durch.

Des Weiteren sind Leistungsgedanken und Massendruck dafür verantwortlich, dass wir uns schlichtweg keine Zeit nehmen, um in Kontakt zu sein. Sollten wir dennoch den Wunsch oder Impuls dazu verspüren, bäumen sich Zweifel auf, die uns gekonnt aufzuhalten wissen.

Diese antrainierten Muster entsprechen nicht unserer wahren Natur, die wir tief in uns selbst entdecken, wenn wir es erlauben.

 

Womit sollen wir in Kontakt gehen?

Meiner Meinung nach zeigen sich die Themen von selbst. Sie kreisen so lange um uns herum, bis wir uns ihnen hingeben. Vielleicht folgen wir spontan einer intuitiven Eingebung oder lassen uns vom Leben mitreissen. Unter Umständen werden wir wieder und wieder an etwas herangeführt, mit dem wir uns tiefer verbinden sollten. Auch ist es möglich, dass es unser ganzes Sein und Handeln betrifft. Dann sollten wir allgemein aufmerksamer sein und weniger hetzen. Wir wissen es, wenn wir es tun. Wenn wir achtsam und neugierig sind, öffnen wir die Türe für tieferen Kontakt.

Lass uns auf die Einladungen des Lebens eingehen und den Nektar geniessen. Urteilsfrei. Unvoreingenommen. Und mit einer grossen Portion Neugierde, die alles umarmt, was sich ihr in den Weg stellt.

 

Die Seele braucht tiefen Kontakt für ihre Weiterentwicklung

Bei vielen beobachte ich eine logische Interpretation des Wahrgenommenen bei zeitgleichem Kontaktverlust. Bei einer Begegnung, welche über Oberflächlichkeiten hinausgeht, sind immer direkte Reaktionen, beziehungsweise Empfindungen im Körper, wahrnehmbar. Ein berührt werden. Was wir körperlich erfahren und benennen, gehört zur tiefst möglichen Form von Erleben.

Dagegen mag manch einer Einspruch erheben, aber so ist es aus meiner Perspektive. Es entspricht dem Seelenwunsch, sich auf physischer Ebene zu erfahren. Erst wenn sie dort angekommen ist, weil wir mit ganzer Präsenz daran teilhaben, kommt sie zu den gewünschten Erkenntnissen.

Wo die Seele das Leben küsst, weil ihr von uns der Raum dafür geschenkt wird, geht es weiter. Dort löst sich der Stillstand auf, dort fliesst die Energie, dort findet Expansion statt, welche tiefe Erfüllung bringt. Das ist der Ort, an dem das echte Leben geschieht.

 

Falls du mehr positive Erfahrungen in dein Leben ziehen willst, darfst du sie einladen, dich für sie öffnen und sie willkommen heissen. Sie wertschätzen. Stell dir vor, du willst deine Kraft entdecken und bist nicht bereit, mit ihr in Kontakt zu sein! Wie soll das denn gehen? Willst du sie nur oberflächlich betrachten und quasi von aussen beurteilen? Oder magst du dich ihr annähern, mit ihr in Kontakt gehen, sie umarmen und sie dann durch jede Pore deines Seins ausstrahlen?

Ja, es gehört Mut dazu und ja, du wirst dabei deinen Illusionen und dir selbst begegnen. Auf diese Art kannst du in deine Kraft wachsen und neue Tiefen deines Seins beleben. Wenn du Hilfe brauchst, unterstütze ich dich auf deinem Weg mit weiteren Blogbeiträgen, mit Videos oder einem persönlichen Coaching. Ich freue mich auf dich.

 

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Mensch, Körper und Seele Teil 3

Mensch, Körper und Seele Teil 3

Mensch, Körper und Seele Teil 3
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In den ersten beiden Artikeln dieser Beitragsserie habe ich meine Perspektive zum Thema Mensch, Körper und Seele dargestellt. Dazu gehört auch die nähere Beschreibung von Mensch und Seele anhand meines persönlichen Erlebens. Der Sinn dieser Beitragsreihe besteht darin, dich mit meiner von der Norm abweichenden Sichtweise und Formulierung auf dem Weg in deine eigene Klarheit zu inspirieren.

Während der Mensch das Bewusstsein beschreibt, mit dem wir uns im Alltag identifizieren, steht die Seele für unsere feinstoffliche Realität. Sie bringt dem Menschen erweiterte Perspektiven zu seiner begrenzten Realität und ist dafür verantwortlich, dass es uns überhaupt gibt. Im abschliessenden Teil dieser Serie fokussiere ich den Körper. An dieser Stelle verweise ich auf den Beitrag „Hommage an den Körper“, in dem er ebenfalls im Zentrum steht.

 

Der Körper als Schlüssel zur irdischen Erfahrung

Er trägt sowohl die Signatur der Seele als auch von dem, was der Mensch zu sein glaubt. Symbolisch betrachtet,  ist er der Schlüssel zur Ganzheit, zu dem, was unser wahres Wesen ausmacht. Wenn ich vom wahren Wesen spreche, denke ich an den unsterblichen Teil in uns, der im Gegensatz zum Körper scheinbar ewig existiert. Ohne den Körper gäbe es kein irdisches Leben für die Seele. Wenn er nicht wäre, würde es die Gattung Mensch nicht geben und unsere Existenz würde sich auf die feinstofflichen Ebenen beschränken.

Unser Fleisch und Blut ist das Kleid der Seele. Es erlaubt dem Menschen wie auch der Seele, sich auf der Erde auszudrücken. Der Körper verbindet Mensch und Seele. Zu dritt bilden sie eine Einheit. Ist der Mensch präsent im Hier und Jetzt, fliesst die Energie der Seele direkt durch den Körper und drückt sich im gegenwärtigen Augenblick aus. Dann ist alles im Fluss und der Mensch fühlt sich erfüllt.

 

Was der Körper uns schenkt

Im und durch den Körper lassen sich menschliche Erfahrungen erleben. Die Schwingung seiner Energie ist niedriger, als die der feinstofflichen Seele. Das bedeutet neue Erlebnisse für die Seele, die ihr ohne Körper vorenthalten blieben. Begrenzung, Tod, Unwissen, aber auch sinnliche Wahrnehmungen sowie das Erleben von Langsamkeit sind für uns nur dank ihm möglich.

Er schenkt uns als Seele die Erfahrung der Inkarnation. Mit und durch ihn lassen sich Dinge materialisieren, die man sich kaum vorstellen kann. Scheinbar Unmögliches macht er möglich. Seine Leistung kennt manchmal keine Grenzen. Durch ihn findet sogar sehr hohes Bewusstsein einen Ausdruck. Wohl braucht es dazu Training, aber es geht. Es gibt Menschen, welche einen Körper bewohnen, der ohne grossen Aufwand Dinge meistert, die eigentlich nicht möglich sind. Physikalische Gesetze werden ungehindert ignoriert.

 

Dem Körper und seinen Bedürfnissen liebevoll begegnen

Die Veränderungen auf der Welt betreffen auch unseren Körper. Stress, Gift, Umweltbedingungen, energetische Einflüsse, Sorgen und Ängste hinterlassen ihre Spuren. Sie machen ihm zu schaffen, fordern ihn heraus und bringen ihn an seine Grenzen, wenn wir unachtsam sind. Als Menschen können wir uns liebevoll um ihn kümmern, ihn schützen und ihm das geben, was er braucht.

Was sich früher über Jahrhunderte in einem kaum bemerkbaren Ausmass in aller Langsamkeit verändert hat, geschieht aktuell in Monaten, Wochen oder wenigen Tagen. Heute findet das Leben komprimierter statt. Das hinterlässt Spuren in unserem Energiesystem. Darum benötigt der Körper für die Integration Zeit und Ruhe. Wenn wir als Menschen diese Tatsachen missachten und unsere Vorstellungen über seine Bedürfnisse stellen, können wir uns schaden. Entsprechende Auswirkungen manifestieren sich auf unterschiedlichen Ebenen: Vielleicht fühlen wir uns vermehrt psychisch angeschlagen oder der Körper reagiert mit Schmerz und Krankheit.

 

In der Präsenz und der Ruhe liegt die Kraft

Die Geschehnisse der aktuellen Zeit können den Menschen beunruhigen. In dieser Aufruhr kann er dazu neigen, noch mehr herumzuhetzen und ganz „aus dem Häuschen“ zu sein. Doch in diesem Zustand trennt er sich von seinem Körper, er nimmt ihn nicht mehr wahr. Ist der Mensch vom Körper getrennt, fehlt auch der physische Zugang zur Seele. Die Seele bringt das unsterbliche Wissen in den Körper, das der Mensch für sich und sein ganzheitliches Wohlsein nutzen kann.

Darum ist es so wichtig für den aufgebrachten Menschen, dass er sich Ruhe schenkt, dass er sich erdet und Räume zum Präsentsein schafft. Wenn sich diese Räume öffnen, weil der Mensch es wählt und geschehen lässt, dann kann die Seele sich im Körper ausdehnen. Dann geschieht Regeneration und Integration. In diesen Momenten drückt sich das Seelenbewusstsein auf physischer Ebene aus und kann damit im wahrsten Sinne des Wortes den Himmel auf die Erde bringen.

 

Die Seele drückt sich durch den Körper aus

Meine Lieben, das ist der Grund für unser Dasein! Das ist es, wonach wir uns sehnen. Ob wir es uns eingestehen oder nicht. Der Körper ist hier, damit sich die Seele ausdrücken, damit sie ganz besondere Erfahrungen sammeln kann. Wollen wir uns als Mensch dagegen stellen? Ist es wirklich unser Wunsch, unseren Körper abzulehnen, seine Bedürfnisse zu ignorieren und stattdessen irgendwelche Pläne umzusetzen? Sagen wir als Mensch tatsächlich lieber nein zu unserem Körper und ja zu allen anderen? Entfliehen wir lieber traurig und leer dem Alltag oder schenken wir uns die Erfüllung, nach der sich alles in uns sehnt?

Ich muss eingestehen, auch die Erfahrung der Trennung ist am Ende eine Erfahrung. Meine Erzählung soll nicht den Eindruck erwecken, dass ich etwas Bestimmtes bevorzuge oder etwas anderes ablehne. Mich hat dieser Beitrag sehr an die Liebesbeziehung zwischen meiner Seele und meinem Körper erinnert und das prägt die Form. Auch ich habe die vermeintliche Trennung sehr intensiv gelebt und will sie nicht missen. Jede Erfahrung bringt Erkenntnisse mit sich und lässt die Seele wachsen. Das ist auch ein Grund für unser Dasein. Alles darf sein, für alles gibt es eine Berechtigung. Wie wir etwas sehen und wie wir im Augenblick damit umgehen, beschreibt lediglich eine Perspektive von einem bestimmten Standpunkt. Davon gibt es unendlich viele auf zahlreichen Ebenen.

 

Mensch, Körper und Seele – eine endliche Geschichte

Nun, Worte lassen sich leicht formulieren. Die Umsetzung bringt jeden an seine Grenzen. Und das ist okay! Es nützt nichts, sich vorzugaukeln, dass sich diese ganze Mensch, Körper und Seele-Geschichte in einem Wochenend- oder Jahreskurs zur Vollendung bringen lässt. Dafür gibt’s weder Wässerchen noch sonstige Zaubergeräte. Auch ist es eine Illusion davon auszugehen, dass diese Geschichte irgendwann vollendet ist. Die Entfaltung ist ein lebenslanger Prozess, der über die Körperlichkeit hinausgeht.

Wenn man einen Meilenstein erreicht hat, folgt ein nächster. Das Leben ist unendlich tief und es gibt auf der Bewusstseinsebene in alle Richtungen Expansionsmöglichkeiten. Wer in einem Tief steckt, wird wieder ein Hoch erleben. Manchmal geht es noch tiefer. Aber das ist alles gewollt. Da hat nicht der Mensch das Sagen, hier wirkt die Absicht unseres wahren Wesens. Es hat sich für die Erderfahrung etwas vorgenommen. Und das wird es erleben. In jedem einzelnen Augenblick tut es das. Egal, ob das dem Menschen passt, oder nicht. Wenn er dem entflieht, wird die Geschichte einfach warten oder sich wiederholen. Bis die Seele erreicht hat, was sie will.

 

Allzeit in unserem Dienst: Der Körper

Er ist das Kleid der Seele, er dient ihr und er dient uns als Mensch. Wir können uns von ihm führen lassen, auf seine Signale achten und uns nach ihm richten. Kommunikation geschieht auf allen Ebenen. Durch ihn erfahren wir die Seele, kommen wir mit ihr in Berührung! Sie ist nicht irgendwo da draussen. Sie leuchtet direkt in uns. Lässt du dich auch berühren?

Wie geht es dir mit deiner Geschichte? Fordert sie dich heraus, so dass du anstehst und Facetten genauer beleuchten willst? Hast du das Bedürfnis, tiefer einzutauchen in das, was dich ausmacht? Möchtest du mit meiner Hilfe die Verbindung zu dir vertiefen, um mehr in deine Kraft zu kommen? Ich empfange dich mit offenen Armen und begleite dich ein Stück auf deinem Weg. Lass mich wissen, was du dir wünschst und kontaktiere mich unverbindlich. Ist dir nach Inspiration direkt in dein Email-Postfach, dann melde dich für den Newsletter an. Alles Liebe!

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Mensch, Körper und Seele Teil 2

Mensch, Körper und Seele Teil 2

Mensch, Körper und Seele Teil 2
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Im ersten Teil dieser Beitragsreihe ging es darum, eine übergeordnete Sichtweise mit Einblicken in die Beziehung zwischen dem Mensch mit seinem Körper und der Seele zu vermitteln. Im folgenden Beitrag steht die Seele im Zentrum und es wird lebensnaher. Ich teile mit dir meine Perspektive aus persönlichen Erfahrungen. Die folgenden Einblicke sind als kleine Wassertropfen aus dem weiten Ozean zu verstehen. In jedem Fall empfehle ich dir eine persönliche Auseinandersetzung in der bewussten Selbsterfahrung, um die wahre Tiefe selbst zu ergründen.

 

Die Seele, das zarte, feine Wesen in uns

Die Seele ist im Vergleich zum Mensch ein zartes, feines Wesen. Sie hat keine physische Form, weil ihre Herkunft feinstofflicher Natur ist. Wenn wir gegen eine Tür laufen, fühlen wir dies körperlich. Vielleicht entstehen dabei Schmerzen. Um die Seele wahrzunehmen, müssen wir unsere Sinne auf subtilere Informationen einstellen. Darum braucht es Geduld, Zeit und Ruhe, um sich an sie heranzutasten.

Sie kommuniziert auf vielfältige Weise mit uns und es benötigt etwas Training, sich an ihren Ausdruck zu gewöhnen. Es kann sein, dass sie schon länger und oft zu dir spricht, du sie aber noch nicht erkennst, weil du nach alt Bekanntem suchst. Wenn du dich unvoreingenommen für ihre Signale öffnest, wirst du sie mehr und mehr erkennen. Gut möglich, dass du daran zweifelst, was du erlebst. Dein Vertrauen wird mit der Erfahrung wachsen und kann gelegentlich einknicken. Auch das gehört zum Prozess.

 

Die Seele als energiereiches Wesen

Sie mag dich mit Energien in Kontakt bringen, die dich tief berühren und starke Gefühle in dir auslösen. Vielleicht kannst du einiges davon geniessen? Auf jeden Fall wirst du mit ihr wachsen, vor allem an den Herausforderungen, denen du begegnest. Unter Umständen lässt du dich von ihrer Kraft und Klarheit erschrecken. Sei unbesorgt, sie gehört zu dir und wird dir nichts „antun“, wozu du nicht bereit bist. Alles ist gut. Übrigens ist ihre Energie grenzenlos, da sie aus der Fülle schöpft. Der Saft wird ihr also nicht ausgehen 😉.

Ich als Mensch war überwältigt von ihrer grossen Liebe zu mir. Nach unserem Kennenlernen war da plötzlich jemand mit mir, der nicht mehr von meiner Seite gewichen ist. Diese Erfahrung des nicht-allein-Seins war neu für mich. Verängstigt hat mich hingegen ihre Macht. Darum habe ich mich langsam an sie herangetastet und sie häppchenweise genossen. Man muss ja nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Selbstverständlich kann sich bei dir alles anders abspielen. Diese Reise ist eine individuelle Erfahrung. Ich möchte dich dazu ermutigen, dich darauf einzulassen. Du wirst dich bereichert fühlen.

 

Die Seele steht für das Licht in uns

Die Seele ist dafür verantwortlich, welche Potenziale wir auf die Erde bringen. Sie ist quasi der göttliche Funke, der in einen Körper schlüpft und ihn für seine Bedürfnisse formt. Auch dieser Aspekt der Geschichte ist tatsächlich komplexer, aber die Grundidee dahinter passt. Indem die Seele eine speziell gewählte Rolle spielt, sammelt sie Lebenserfahrung und wächst mit ihnen. Selbstleuchten geschieht dann, wenn wir unser Seelenlicht zum Ausdruck bringen. Jeder kann das. Die Frage lautet, wie bewusst nutzen wir diese Möglichkeit für die Lebensgestaltung?

Sobald du im Kontakt mit der Seele etwas Negatives wahrnimmst, ist dies ein Zeichen für das Hervortreten eines weiteren Anteils in dir. Das Über-Ich hackt zum Beispiel liebend gerne an uns herum und macht uns klein. Hinterlistigkeit und Zweifel gehören ebenfalls nicht zum Ausdruck der Seele. Da du als Chef das Steuer in der Hand hältst, bestimmst du, wem oder was du Aufmerksamkeit schenkst. Fokussiere deine Absicht und sei hartnäckig in der Ausführung.

Deine Seele ist ein lichtvolles Wesen. Ihr Licht vermag alles Dunkle in und um dich zu beleuchten. Ihre feine Schwingung rüttelt auf, stösst vielleicht an und bringt am Ende immer Erleichterung oder Frieden. Du kannst das für dich nutzen, wenn du in diese Kraft vertraust. Gehe davon aus, dass es Hingabe und Mut verlangt, dich dir selbst und damit deiner Seele, hinzugeben. Mit der Zeit erkennst du dich immer mehr und wächst in deine Kraft. In deinem Licht ruhend bist du geschützt und sicher. Es gibt keinen Grund, verängstigt zu sein. Jedoch ist es angebracht, einen achtsamen Selbstumgang zu pflegen.

 

Unterschiede zwischen Seele und Mensch

Wie sich die Seele vom Mensch unterscheidet, hängt davon ab, wie sehr die beiden miteinander verschmolzen sind. Der Mensch bestimmt schlussendlich, wieviel Raum er dem Ausdruck seiner Seele im Alltag schenkt. Mit Mensch bist du im Alltag gemeint. Jeder hat dazu einen individuellen Zugang und mag diese Frage anders beantworten.

Bei mir war der Mensch dazu geneigt, den logischen Verstand der intuitiven Seele vorzuziehen. Er war davon überzeugt, der Verstand sei relevanter für sein Überleben in der Gesellschaft als ein tiefer Seelenkontakt. Die Seele hat ihm nichts gebracht, was er als wünschenswert empfand. Ihm war es zudem lieber, das Zepter in der Hand zu halten, als sich den unkontrollierbaren Seelenimpulsen gänzlich hinzugeben. Das löste innere Konflikte aus, weil der Mensch sich gleichzeitig wünschte, dass die Seele sich voll und ganz in den Alltag hineingibt. Diese Prozesse gehören zu einer normalen Entwicklung dazu und können nicht unterbunden werden.

Während der Mensch ein Nein zum Leben entwickeln kann, strahlt die Seele ein klares Ja dafür aus. Sie liebt Lebendigkeit, Sinnlichkeit, Genuss und Kontakt. Sie ist offen für das Leben in all seinen Facetten. Vielleicht bringt sie bestimmte Vorlieben aus vergangenen Leben mit? Wo sie herkommt, existieren Zeit und Raum nicht. Darum ist sie nur im Hier und Jetzt und gleichzeitig überall. Der Mensch hingegen ist fähig, sich aus dem Jetzt hinauszudenken, sich aus dem aktuellen Moment zu lösen und sich auf alle erdenklichen Arten vom Präsentsein zu drücken. Er kann sich in andere Zeiten denken, Urteile fällen, ohne die Wahrheit zu erlauben und sich vom einfachen Sein geschickt ablenken.

 

Nachdem du nun Bekanntschaft mit der Seele machen konntest, werde ich im nächsten Artikel den Körper einbeziehen. Wenn du den Kontakt zwischen dir und deiner Seele vertiefen willst und dir dabei Unterstützung wünschst, begleite ich dich gerne achtsam und mit viel Fingerspitzengefühl auf deiner persönlichen Reise. Es lohnt sich, den Herausforderungen zu begegnen und die Geschenke zu entdecken. In diesem Prozess bin ich für dich da, wenn du es willst. Kontaktiere mich, ich freue mich auf dich!

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Mensch, Körper und Seele Teil 1

Mensch, Körper und Seele Teil 1

Mensch, Körper und Seele Teil 1
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Leidenschaftliches Interesse hege ich an der Verbindung von Körper und Seele, an der Integration von Mensch und Seele im Alltag. Mit dieser Beitragsreihe lade ich dich ein, deiner individuellen Situation Beachtung zu schenken und dadurch vielleicht mehr Klarheit zu finden. Das Thema ist äusserst komplex, darum bedarf es zum Einstieg einiger Erklärungen. Es handelt sich dabei um meine persönliche Perspektive, die ich hier mit dir teile. Verstehe sie als Impuls für deine eigene Forschung, die dich zurück in deine Kraft führen wird. Dieser erste Teil steht für eine übergeordnete, beobachtende Sichtweise. In den folgenden Beiträgen darf sich dann mehr Lebensnähe zeigen.

 

Können Körper und Seele getrennt sein?

Theoretisch nicht, denn die Seele entscheidet sich für eine Inkarnation auf der Erde und wählt dazu ein passendes Umfeld sowie einen Körper aus. Praktisch ist das Ganze differenzierter zu betrachten, aber dieser Beitrag soll beim Einfachen bleiben. Wichtig zu wissen ist, dass die feinstoffliche Seele dank dem Körper irdische Erfahrungen als Mensch sammeln kann. Über die Sinne, die man sich als eine Art Fühler der Seele in die physische Welt vorstellen kann, nimmt sie am Leben teil. Die Seele ist somit anwesend und in der Regel nicht an einem anderen Ort als der Körper.

 

Die vermeintliche Trennung zwischen Mensch und Seele

Wie kommt es, dass viele Menschen keinen Zugang zur Seele haben? Manch einer verwirft die Hände, wenn es um dieses Thema geht oder verfügt lediglich über wage Vorstellungen von einer Seelen-Existenz. Die unterschiedlichen Betrachtungsweisen sind Bestand der individuellen Bewusstseinsentwicklung und finden Ausdruck in den persönlichen Wegen. Jeder Mensch ist anders, jeder Mensch trägt mit seiner Einzigartigkeit zum grossen Ganzen bei. Das soll so sein.

Aus meiner Perspektive ist der Mensch so tief in die physische Dichte eingetaucht, dass er durch seinen Fokus  nur noch die Wahrheit der Dichte erkennen konnte. Während das Ego die Lebensführung übernahm, trat die Seele in den Hintergrund und irgendwann in Vergessenheit. Es ging soweit, dass sich die Menschen sogar von ihren Körpern lösten und sich nur noch als mehr oder weniger logisch denkende Wesen ohne Zugang zu Gefühlen und Körper erleben. Die Gründe dafür sind vielschichtig.

Tatsache ist, dass der Mensch ein multidimensionales Wesen ist, und dies auf seine einzigartige Weise auslebt. Er sehnt sich nach der tiefen Verbindung zu seiner Seele. Anstatt diesen inneren Kontakt zu geniessen, orientiert er sich oft im Aussen und lenkt sich von sich selbst ab. Ein Ausdruck unserer kranken Gesellschaft? Die aktuelle Zeit begünstigt jedoch auf vielfältige Weise die Rückverbindung mit dem Körper und der Seele. Was für eine Freude!

 

Von der Aussichtslosigkeit in die Hoffnung – Mensch versus Seele

Auch wenn die aktuelle Situation auf der Welt angesichts der menschlichen inneren Leere, Überforderung, Verzweiflung oder Aussichtslosigkeit nur Düsteres zu versprechen mag, besteht jeder Zeit die Möglichkeit einer Lebensveränderung hin zum Lichtvollen. Sie beginnt für den vermeintlich von Körper und Seele gespaltenen Menschen mit dem Wunsch, dem Erkennen eines tiefen inneren Verlangens nach Mehr. Das bedingt für viele, dass sie auf sich selbst zurückgeworfen werden und keinen Ausweg aus der aktuellen Situation sehen. In diesem Moment entsteht ein Druck, der im besten Fall lebensverändernde Kräfte mobilisiert.

Eine innere Öffnung wird erzwungen, die den Anfang von etwas Neuem markiert. Das Nein zum Leben sowie das Zusein für die aktuellen Erfahrungen weichen einer Offenheit, die wieder Licht und Leben ins eigene System bringt. Hoffnung beginnt zu wachsen.

 

Der Mensch übernimmt Selbstverantwortung

Selbstverantwortung zu übernehmen, klingt erst einmal gut, bringt aber auch Herausforderungen mit sich. Man muss sich dem inneren Schweinehund stellen, aktiv werden und im Alltag konkrete Handlungen umsetzen. Allerdings ist das nicht so schwer, wenn man wirklich gewillt ist.

Die Reise in die Auflösung der vermeintlichen Trennung beginnt mit einer klaren Absicht. Zum Beispiel: Ich will ganz werden. Das, was ich auch noch bin, lade ich in mein Leben ein. Ich will die Leere mit dem füllen, was dort eigentlich hingehört. Mein Leben soll sich erfüllter anfühlen. Ich lade meine Seele ein, sich mir zu zeigen und mich zu führen. Von jetzt an will ich meinen Körper voll und ganz bewohnen und lieben. Es gibt unzählige Möglichkeiten. Prüfe für dich, was aus deinen Tiefen strömt und von dir umgesetzt werden will.

Nachdem eine Wahl getroffen ist, will dieser Samen gepflegt werden. Das heisst, er braucht einen Raum zum Wachsen und Zeit, in der er Aufmerksamkeit erhält. Da wir dazu neigen, in alte Muster zurückzufallen, bedarf es eines Backupsystems, das uns erinnert und auffängt. Hier kommt unter anderem der Fokus ins Spiel. Der weiter oben verlinkte Beitrag, wie ein klarer Fokus uns dient, kann dich unterstützen.

Selbstverantwortung zu übernehmen bedeutet, etwas für das eigene Wohl zu tun. Trotz Bedenken und Ängsten für die persönlichen Bedürfnisse einzustehen. Den eigenen Raum einzunehmen und sich selbst Zeit zu schenken. Es bedeutet nein zu sagen, wenn sich etwas nicht stimmig anfühlt und auf die Intuition zu hören. Was bedeutet es für dich?

 

Körper und Seele als untrennbare Einheit

Es mag zwar so aussehen, als wären viele Menschen von ihren Körpern und Seelen getrennt, tatsächlich aber ist alles unweigerlich miteinander verbunden. Für diese Einheitserfahrung können wir uns durch das Setzen einer klaren Absicht öffnen. Wenn wir fokussieren, was wir uns wünschen und Zeit damit verbringen, wird es gedeihen. Nach einer Weile kann in uns eine rege Kommunikation zwischen unterschiedlichen Anteilen entstehen, die unserem höchsten Wohl dient.

Wo befindest du dich auf deinem Weg? Wohin zieht es dich? Bist du hauptsächlich abgelenkt? Bist du, dein Körper und deine Seele in einem guten Kontakt miteinander? Welche konkreten Massnahmen sind nötig, um diesen Kontakt erfüllender zu gestalten? Was brauchst du, um weiterzukommen? Da du nicht nur ein denkender Mensch bist, kannst du auf die Weisheit deines Körpers und deiner Seele zurückgreifen. Sie flüstern dir Antworten zu. Bist du offen dafür?

Was immer dich im Zusammenhang mit diesem Thema bewegt, ich sehe dich. Im nächsten Beitrag gehe ich näher auf die Verbindung und Eigenheiten vom Menschen und der Seele ein. Falls du in der Zwischenzeit Unterstützung wünschst oder dich austauschen magst, teile dich gerne mit. Ich freue mich auf dich!

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Sich selbst vergeben

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Sich selbst zu vergeben ist manchmal die einzige Möglichkeit, um einen Stillstand zu überwinden. Gestern habe ich die innere Notbremse gezogen, um mich vor Selbsturteilen zu beschützen, welche wie eine donnernde Lawine auf mich eingeschlagen ist. Das ist ja kaum auszuhalten diese Härte, diese Abwertung! Verzweifelt habe ich meine Führung um Hilfe gebeten. Sie kam in Form eines Satzes: Versuch mal, dir selbst zu vergeben.

Da gibt es einen Anteil in mir, der furchtbar herzlos auf mich herabschaut und mich ständig zerfetzt. Manchmal auf subtile Art und Weise, andere Male klar und bestimmend. Er ist dazu da mich klein zu halten, meinen Selbstwert zu minimieren und mich zu kontrollieren. Dieser Anteil ist so gewieft, er kann sich sogar verkleiden.

 

Das Urteilen stoppen und mir selbst vergeben

Früher hatte ich keine Ahnung von der Existenz solcher kritischen Anteile. Etwas später kam die Überzeugung, dass sie von den andern kommen und mit mir nichts zu tun haben. Noch ein bisschen länger hat es gedauert, bis ich mir eingestanden habe, dass diese Anteile meine Kreation sind. Alles in meiner Realität entspringt meiner Schöpfung. Meine Aufgabe ist es, an diesen Themen zu wachsen und damit Frieden zu schliessen. Zu Beginn strömten die Urteile von Aussen auf mich ein. In der Gestalt von Autoritätspersonen, anderen Menschen, der Gesellschaft und manchmal in Form von Ereignissen. Der innere Kritiker, wie Byron Brown diesen Anteil zu nennen pflegt, zeigt sich auch als eine für mich wahrnehmbare Stimme, die aus dem Kopf oder der Umgebung zu mir spricht.

Obwohl ich das Thema schon vor vielen Jahren erkannt und integriert habe, scheint das Theater kein Ende nehmen zu wollen. Das ist manchmal überaus kräftezehrend und erniedrigend. Wozu all die Arbeit, wenn sich ja doch nichts ändert? Die Antwort ist einfach. Das Leben ist dazwischen gekommen. Es hat mich fortgetragen, ist mit mir meinen Weg gegangen und hat mir dabei ganz viel Tiefe geschenkt. Wir sind multidimensionale Wesen auf einer Entwicklungsreise, da gibt es viele Ebenen zu entdecken. Mein wahres Wesen steht auf diese Tiefe. An solchen Erfahrungen reife und wachse ich als Mensch. Dabei erlebe ich das Leben auf eine sehr intensive Art. Ungeachtet dessen, was Mensch sich wünscht, steuert mein wahres Wesen zielstrebig und in aller Gelassenheit darauf hin, den Menschen in mir wachsen zu lassen. Es führt mich in meine wahre Grösse. Das ist eine meiner Aufgaben hier in dieser Inkarnation.

 

Alles darf sein: Wo Licht ist, ist auch Schatten

Auf diesem Weg geht es zur Zeit wieder einmal darum, mich selbst klarer zu sehen. Wo Licht ist, zeigen sich ebenso die Schatten. Lehne ich sie immer noch ab? Kann ich auf dieser neuen Stufe der Entwicklung liebevoll auf mich herabschauen? Wie ist die Situation jetzt? Verurteile ich mich noch immer für mein Sosein? Kann ich mir meine vermeintlichen Fehler vergeben?

 

Vergebung erlauben

Das Leben spricht zu mir im Hier und Jetzt. Vergebung ist gefragt. Der Mensch in mir ist traurig, müde und verzweifelt. Gleichzeitig macht sich in mir eine wohlige Wärme breit. Es ist das Licht in mir, das Form annimmt. Härte weicht einer liebevollen Sanftheit. Der Kampf in mir hört auf. Ich vergebe mir meine vermeintlichen Fehler, meine Härte gegenüber mir selbst, das unvollkommen Sein und auch meine Ungeduld. Die Liste ist lang. Ich nehme mir Zeit. Während ich das tue, breitet sich mein Licht in mir aus. Es stärkt mich in meinem Menschsein und lässt mich in meine wahre Grösse wachsen. Danke, dass ich mir diese Entwicklung erlaube!

Ich vergebe mir meine Fehler und lasse diesen Satz wirken, während mein Atem sein Echo in meinem System verteilt. Liebevoll schaue ich auf mich selbst und vergebe mir. Indem ich mich um mich kümmere, übernehme ich Verantwortung für mich. Mein Tun, mein Vergeben zeigt Wirkung. Ich erlebe Selbstwirksamkeit und dabei wächst mein Selbstvertrauen. Alles in seiner Zeit, das ist in der Regel keine einmalige Aktion. Nützlich ist es, auch bei mehrmaligem Wiederholen die Geduld nicht zu verlieren. Dieser Umgang schont die Nerven und gestaltet alles freundlicher.

 

Kannst auch du dir vergeben?

Hast du schon einmal hingeschaut, wie du dich selbst verurteilst? Welche Form haben deine kritischen Anteile? Erschlägst du dich auch manchmal mit deiner eigenen Härte? Kannst du dir das und weitere „Fehler“ vergeben? Bist du offen für solche Schritte? Oder bist du einfach nur zu und kannst nichts tun? Dann vergebe dir das. Beginne mit etwas und beobachte aufmerksam, was es mit dir macht. Hast du Lust, dich über deine Erfahrungen auszutauschen? Schreibe mir eine Email. Ich bin gerne für dich da.

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Der Mensch und sein wahres Wesen

Der Mensch und sein wahres Wesen

Der Mensch und sein wahres Wesen
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Die vermeintliche Trennung zwischen Mensch und seinem wahren Wesen sind Grund für die Erfahrungen, die wir hier auf der Erde sammeln. Je nach individuellen Voraussetzungen geht es mehr oder weniger stark darum, die eigene Ganzheit zu erkennen und im Alltag auszudrücken. In diesem Beitrag vermittle ich dir einen Einblick in das Spiel zwischen Mensch und wahrem Wesen. Was ich mit wahrem Wesen meine, findest du bei der Kategorienübericht.

Manchmal will Mensch etwas, wozu die Zeit noch nicht reif ist. Es kommt vor, dass er eine Vision hat und diese schnell mal umsetzen will, weil er ungeduldig und manchmal uneinsichtig ist. Wenn es mit der Realisation dieser Vision nicht gleich klappt, bezieht er das Scheitern auf sich. Selbstzweifel machen sich stark. Dabei hat das vermeintliche Scheitern nichts mit seiner Natur zu tun. Er interpretiert. Und das tut er aus einer im Vergleich zum wahren Wesen beschränkten Haltung. Er sieht nur, was er kennt und bereits erfahren hat. Natürlich ist er von sich selbst so überzeugt, dass er im ersten Moment nicht bereit ist, sich auf etwas anderes, gar höheres einzulassen. Mensch sieht sich selbst in einer Macht- oder Führungsposition und hält mitunter verbittert daran fest.

 

Mensch will sich profilieren

Kommt das wahre Wesen ins Spiel, gehen im wahrsten Sinne des Wortes neue Welten auf. Das mag verlockend wirken. Wenn Mensch nur ordentlich aufpasst und fleissig an den neuen Themen arbeitet, dann ermächtigt er sich selbst. Er wächst und wird zu etwas „Besserem“. Genau danach strebt sein primitiver Geist. Am liebsten behält er die Kontrolle in den eigenen Händen. Dazu entwickelt er Mechanismen, die er meisterhaft beherrscht. So gut, dass jeder meinen könnte, er hat tatsächlich alles im Griff. Damit bleibt er der Chef auf seiner persönlichen Entwicklungsreise und erntet vielleicht sogar Bewunderung von anderen.

 

Das wahre Wesen versus Mensch

Der Mensch ist mehr als nur seine bekannte Alltagsversion. Tatsächlich ist es so, dass er genau wegen diesem Mehr existiert. Ich spreche von seinem wahren Wesen, von seiner ursprünglichen Form, die eigentlich keinen physischen Körper hat. Dieses Wesen schlüpft in ein Körperkleid, um auf der Erde Erfahrungen zu sammeln. Es hat selbst entschieden, was es in der Menschrealität erfahren oder lernen möchte. Und genau dieser innere Plan wirkt auf das Menschleben, ob ihm das nun lieb ist oder nicht.

 

Wie profitiert Mensch vom wahren Wesen?

Anstatt an Altbekanntem festzuhalten, kann er sich dafür öffnen, was er auch noch ist. Er kann sich dieser, seiner Geschichte hingeben und lauschen, was sie ihm zu erzählen hat. Sobald er sich Zeit und Raum für die Auseinandersetzung mit seiner inneren Wahrheit schenkt, entwickelt sich die innere Kommunikationsfähigkeit weiter. Dadurch erhält Mensch Einblicke in Bereiche jenseits seiner physischen Realität. Sie dienen seiner Horizonterweiterung und helfen ihm, sich selbst besser zu begreifen. Er lernt dabei mehr über sich, seine Bedürfnisse und Begabungen. Dadurch findet er Zugang zu seiner Bestimmung. Je mehr er diese Seite in sich erlaubt, umso mehr entfalten sich seine Potenziale. Dabei entwickelt er Selbstsicherheit, weil es immer weniger Gründe für Zweifel gibt.

Schliesslich erkennt er, dass er alles Wissen bereits in sich trägt. Mensch weiss so viel – wenn er es sich bloss erlauben würde. Er müsste niemals jemand anderes um eine Antwort bitten, weil er selbst weiss. Es könnte den Weg des Leidens und des Mangels verlassen, weil er weiss, dass er so viel mehr ist. Er würde in seinem wahren Licht erleuchten und wäre in seiner Kraft. Auf diesem Weg der Selbstverwirklichung wäre er niemals allein. Er bräuchte nicht mehr ungeduldig zu sein, weil er weiss: Alles geschieht zur rechten Zeit. Auch würde kein Anlass für Stress bestehen, weil er das Leben in Freude und Leichtigkeit geniesst.

 

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